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Im Januar 2003 konnte der erste Teilabschnitt einer Mechanisch-Biologischen
Restabfall-Behandlungsanlage (MBA) in Betrieb genommen werden. Sie trennt, sortiert und
schreddert die anfallenden Müllmengen. Die Anlage hat eine Kapazität von 25000 t/a im Ein-Schicht-Betrieb.
Die Weiterverarbeitung der hochkalorischen Fraktion (größer 80 mm) geschieht in Form von Verbrennung in
Müllheizkraftwerken zur Energiegewinnung. Die Feinfraktion (kleiner 80 mm) wird biologisch aufbereitet.
Im Jahr 2005 wurde die Anlage zur biologischen Aufbereitung errichtet, wodurch der Müll hochverdichtet eingelagert werden kann. Die biologische Behandlung erfolgt in zwei Rottestufen (Intensiv- und Nachrotte). Ziel der Intensivrotte ist neben dem Abbau kurzkettiger organischer Verbindungen die Hygienisierung des Materials. In der abschließenden Nachrotte wird ein deponiefähiges Endprodukt mit folgenden Eigenschaften erreicht, das bei Bedarf eine zweite mechanische Stufe durchläuft, in der eine weitere hochkalorische Fraktion (größer 40 mm) ausgeschleust wird:
- ein weitestgehender Abbau nativ-organische Bestandteile,
- eine Optimierung des Deponie-Einbauverhalten und
- eine deutliche Massen- und Volumenreduktion.
Von hier aus erfolgt dann der Transport zur Einlagerungsfläche der Deponie. In den folgenden Grafiken ist der Ablauf der gesamten Abfallaufbereitung schematisch dargestellt. Weitere Informationen finden Sie in unserem Deponierundgang.
Die Zuordnungskriterien für die Ablagerung auf der Deponie sind in den Anhängen 1 und 2 der Verordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen (Abfallablagerungsverordnung, AbfAblV) festgelegt, die Sie in ihrer aktuellen Fassung hier einsehen können.
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Gemeinsame Inbetriebnahme der MBA durch den Geschäftsführer der
Deponie GmbH Gardelegen Jürgen Stockmann (links)
und den Landrat des Altmarkkreises Salzwedel Hans-Jürgen Ostermann (rechts)
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